Mittwoch, 19. Januar 2022

Vergessen, verdrängen (Gedicht)

Vergessen,verdrängen.

Zu viele Engen

Zu viel "zu viel"

Bis ich fiel


Bis ich vergaß

Woher ich komme

Warum Du da bist

Zu heiß die Sonne


Verbrannt die Flügel

Ich bin die Horde

Mein Weg ist der wahre

Erspar uns die Worte


Ich bin nicht ich

Und Du nunmal Du

Vergessen, verdrängt

Scheinbare Ruh'


(R Rabendorn 19. Jan. 2022)

Sonntag, 2. Januar 2022

"Krankheitsverlauf mit Omikron Variante ist sehr sehr mild im Vergleich zu der Delta Variante" sagt die Ärztin und Vorsitzende der südafrikanischen Ärztekammer, die Omikron als Erste verkündete und täglich damit zu tun hat und sie kritisiert gleichzeitig die "Falschmeldungen" und die "Hysterie" betroffener Regierungen! Wie bitte?

 (Vielleicht haben es einige noch immer nicht mitbekommen, auch wenn die Info eigentlich schon über einen Monat alt und wichtig ist. Daher habe ich ein paar Worte rund ums Thema zusammengefasst. Das Original-Interview bzw. die Aussagen der Ärztin ist am Ende meines kleinen Beitrages komplett übersetzt angefügt. Der Link zum englischen Original der Daily Mail, aber auch der Link zu Focus-Online, mit Beiträgen über Aussagen der Ärztin in Deutsch, wurden angefügt und könnten von Interesse sein.)

Hallo Leidensgenossen, samt*Innen!

Also, ich bin wirklich etwas ratlos und verstehe nicht, warum durch Politik und Medien weiterhin den Menschen nur Angst eingeimpft wird und dass bestimmte Teile vorhandener Tatsachen radikal unerwähnt bleiben oder blieben.

Doktor Angelique Coetzee (Südafrika), die als erste die Omikron Variante meldete und die täglich mit Menschen zu tun hat, die mit Covid-19 infiziert sind und somit eine tatsächliche Expertin ist, reibt sich verwundert die Augen und versteht die Welt nicht mehr, wie man seit Wochen in der Daily Mail nachlesen kann (Quelle hinterlegt).

Sie fragt wortwörtlich die Nationen, allen voran Briten und EU, wieso diese FALSCHMELDUNGEN unterstützen und verbreiten! Denn die Omikron Variante sei bei aller schnelleren Infizierung eben auch deutlich MILDER im Krankheitsverlauf.
Eine nicht ganz unwesentliche Information, die bei uns aber einfach die ganze Zeit unerwähnt blieb, obwohl die Regierungen dies längst mitgeteilt bekommen haben!

Da muss man kurz innehalten. Das hinterlässt -mal wieder- Fragezeichen in den noch denkenden Teilen der Bevölkerung.

Jüngst haben noch alle deutschen und EU Regierenden von einem "sehr schlimmen Verlauf" gewarnt und man solle sich bald sogar extra wegen Omikron erneut boostern lassen, auch wenn unklar ist, ob die Impfung gegen Omikron mit den jetzigen Stoffen überhaupt etwas bringt. Omikron sei sehr besorgniserregend, besonders für Ungeimpfte. Das ist schlicht gelogen.

Wieso?:

In Südafrika sind nämlich nur sehr wenige Menschen geimpft, was die Ärztin zwar kritisiert, dennoch gäbe es zum Glück nun deutlich weniger Opfer bei den Ungeimpften, denn Omikron sei deutlich weniger tödlich als die bisher vermehrt agierende und schlimmere Delta Variante! Wenngleich auch Delta nicht die Menschen dahinrafft wie Fliegen.

Originalzitat:
  "In dem Teil Südafrikas, in dem ich arbeite, wurden nicht viele Patienten mit Omikron ins Krankenhaus eingeliefert, und die meisten wurden zu Hause mit entzündungshemmenden Mitteln wie Ibuprofen und niedrigen Kortisondosen behandelt."

Man darf auch nicht vergessen, dass die meisten derjenigen, die sich hierzulande mit Omikron infizieren, nicht geimpft sind." Wenn sich nun die Omikron Variante durchsetzen sollte, sind das ja geradezu gute Nachrichten.

Original Zitat:
"Wir Kliniker haben tagtäglich mit echten Menschen zu tun, nicht mit statistischen Hochrechnungen, und ich kann Ihnen versichern, dass die Symptome, die bei Menschen mit Omikron auftreten, SEHR, SEHR MILD sind, verglichen mit denen, die wir bei der weitaus gefährlicheren Delta-Variante beobachten."

Zudem gibt es an anderer Stelle Äußerungen, die diese Variante als gute Möglichkeit zur Herdenimmunität ansehen, was uns bzw. unserem Immunsystem auf natürliche Weise das Virus näher brächte. Daher wird geraten, eben keine Lockdown- Strategie mit der Omikron Mutation zu verfolgen.(Quelle angefügt)

Dass die meisten Südafrikaner, die mit Omikron angesteckt sind, nicht geimpft sind, liegt natürlich auch daran, dass so wenige dort geimpft sind und dass die Impfstoffe, die bei den wenigen Geimpften genutzt wurden, höchstwahrscheinlich auch noch weniger gegen diese neue Variante wirken, als ohnehin schon vorher zu beobachten war, zumindest bei bestimmten Impfstoffen (siehe Beitrag in meinem Blog. Dort sind Quellen hinterlegt). Und erneut möchte ich auf Risiken der Dauerimpfung hinweisen, die nachweislich jetzt schon auftreten (Gürtelrose, meist bei Frauen als Beispiel).

Jedenfalls könnte man doch ein wenig Hoffnung verspüren, wenn die Omikron Variante sich durchsetzt, denn unterm Strich hieße dies:
"Schnellere Verbreitung, aber deutlich milderer Verlauf", auch bei Ungeimpften und viel viel weniger Intensivbehandlungen.

Somit könnte auch endlich die soziale Spaltung aufgehalten werden und diese anvisierte und fragwürdige Impfpflicht könnte zurückgenommen werden.
Uns wird aber letztlich gegen die Ratschläge derer, die die Variante untersuchen,  Angst gemacht und es wird weiter munter Panik verbreitet und munter zur Impfung genötigt, da Omikron so bösartig sei.
Man denke nur an Macrons Panikmache wegen Omikron, aber auch an  die Aussagen deutscher Führungskräfte.
Und obwohl bzgl. Omikron eigentlich eine ganz andere Strategie empfohlen wurde, wurde diese bisher bei uns ignoriert.
Den Menschen wurde zudem einfach etwas mitgeteilt, was nicht stimmt.
Die Regierungen wussten nämlich längst von der Mitteilung und Empfehlung der Ärztin Coetzee.
Zudem war sie es ja, die die Hinweise auf  die neue Mutation namens Omikron überhaupt erst an die Öffentlichkeit und an die Regierungen trug bzw. weitergab!
Da muss man schon mal fragen: "Warum & weshalb, liebe Regierung?"
Eine berechtigte Frage!

Was bei uns passiert, ist irgendwie fragwürdig und mit Logik nicht wirklich nachzuvollziehen.

Soll ich jetzt eigentlich der Dame glauben, die die Variante quasi mit entdeckt hat, die täglich damit arbeitet, Corona Patienten nun fast nur noch lebendig entlässt (jedenfalls die, die Omikron in sich tragen), die Vorsitzende der südafrikanischen Ärztekammer ist, oder glaube ich etwas fragwürdig agierenden Politikern, reißerischen Medien und, man muss manche so nennen, Fakten ignorierenden Fanatikern, denen teilweise die Menschlichkeit abhanden gekommen ist, betrachtet man ihren Willen zur Ausgrenzung?

Wo, liebe Menschen, leben wir hier eigentlich? Und wo leben wir, wenn keine Tatsachen mehr anerkannt werden? Wenn nur die Angst, nicht aber Hoffnung zählt? Wenn selbst Forscher, die damit täglich zu tun haben, ungehört bleiben und leider zu oft irgendetwas von der Politik behauptet wird, was nicht immer in voller Gänze zu stimmen scheint? Und alle, die kritisch denken, die eben solche Tatsachen weitergeben, werden jetzt auch noch als Rechte oder Leugner oder Gegner diffamiert?
Ja, was ist denn aus unserer Demokratie geworden?
Was ist denn das alles bloß für ein Irrsinn geworden?

So oder so: Ich verstehe das alles nicht.
Suhlen sich manche in dieser Massen-Angst-Hysterie?
Warum eigentlich gute Nachrichten gegen Ratschläge und Hinweise von Experten in schlechte umwandeln? Warum permanent Angst verbreiten?

Die Politik hat die Pflicht den Menschen die Wahrheit mitzuteilen und wenn sie Tatsachen ignoriert und gegen Fakten Angst verbreitet, dann dürfen sich jeder Bürger und jede Bürgerin fragen, was das eigentlich soll!

Ich möchte den Verantwortlichen ja nichts böses unterstellen, aber wenn man sieht, was in Österreich vor sich geht und was nun auch bei uns angedeutet wurde und versucht wird umzusetzen und wie mit Menschen teilweise umgegangen wird, dann hinterlässt das einen sehr übel riechenden, modrig braunen Nachgeschmack.
Ausgrenzung ist unabhängig von Virus Mutationen ohnehin stets der falsche Weg und wer sich daran beteiligt, der handelt prinzipiell falsch.

Zum Glück mehren sich nun Meldungen, auch von anderen Fachleuten, die den milderen Verlauf bestätigen. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Politik darauf reagieren muss.
Was werden aber die Regierungen, gerade in Deutschland und Österreich tun?
Wir werden es erleben!

Mögen wir den Tatsachen ins Auge blicken.
Ich habe in jüngster Zeit aber leider manchmal das Gefühl, dass Tatsachen gar keine primäre Rolle mehr spielen.
Es fühlt sich nämlich oft an, als befänden wir uns eher inmitten eines Glaubenskrieges.
Und Glaubenskriege führten stets nur zu Leid.

Mit solidarischem Gruß
Ralf Rabendorn



KOMMEN WIR ZUM INTERVIEW
Quelle: English original Daily Mail
https://www.dailymail.co.uk/news/article-10306211/DR-ANGELIQUE-COETZEE-alerted-wider-world-Omicron-believe-Britain-overreacting.html


Doktor Angelique Coetzee im Interview mit englischen Medien, daher benennt sie vordergründig England als Beispiel, spricht im Verlauf auch von "einige andere EU Lânder". Letztlich gilt das Gesagte für alle Nationen, die sich an den "Falschmeldungen und der Hysterie" beteiligen. Beide Quellen sind angefügt und sollten aufegesucht werden.

Hier der Text:

"Ich habe die ganze Welt vor Omikron gewarnt - und ich glaube, dass Großbritannien überreagiert": Die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee, die mehr als jeder andere über die Auswirkungen von Omikron weiß, ruft zur Ruhe auf, obwohl die Zahl der Varianten innerhalb von 24 Stunden um 50 Prozent gestiegen ist.

Der Umgang der britischen Regierung mit dem, was Boris Johnson als "Flutwelle" von Omicron-Infektionen bezeichnete, grenzt an Hysterie.

Doch man muss sich nur das Bild in Südafrika ansehen, wo die weltweit ersten bekannten Fälle von Omikron entdeckt wurden, um zu erkennen, dass diese Reaktion in keinem Verhältnis zu den von dieser Variante ausgehenden Risiken steht.
Und ich muss es wissen, denn ich bin der Arzt, der im November erstmals Alarm wegen Omicron schlug.

Die Variante schien schon seit einiger Zeit in Südafrika im Umlauf zu sein, nachdem sie zuvor in Botswana entdeckt worden war. Es war meine Pflicht - sowohl als Allgemeinmediziner als auch als Vorsitzender der südafrikanischen Ärztekammer -, meine Bedenken zu melden.

I Symptome
Ich bereue es nicht, dies getan zu haben, aber ich war erstaunt über die außerordentliche weltweite Reaktion in den darauf folgenden Tagen, als Großbritannien und einige andere europäische Länder strenge Reisebeschränkungen für Flüge aus dem südlichen Afrika verhängten und auch zu Hause strengere Regeln für das Tragen von Masken, Geldstrafen und ausgedehnte Quarantänen einführten.

Damals sagte ich, dass wir nicht annähernd genug über Omikron wüssten, um solche Urteile zu fällen oder solche Maßnahmen zu ergreifen. Jetzt bin ich noch erstaunter über die jüngsten Äußerungen der britischen Regierung, wenn man bedenkt, was in den letzten vier Wochen über Omikron bekannt geworden ist.

Ich habe in dieser Zeit mit Omicron-Patienten gearbeitet, und ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass ich mehr als die meisten über die Auswirkungen weiß, die Omikron auf Menschen haben kann.

Als Allgemeinmediziner, der seit mehr als 33 Jahren praktiziert, gehöre ich zu denjenigen, die sich zuerst um die Patienten kümmern. Wir Kliniker haben tagtäglich mit echten Menschen zu tun, nicht mit statistischen Hochrechnungen, und ich kann Ihnen versichern, dass die Symptome, die bei Menschen mit Omikron auftreten, sehr, sehr mild sind, verglichen mit denen, die wir bei der weitaus gefährlicheren Delta-Variante beobachten.

Verlassen Sie sich nicht nur auf mein Wort. Ich habe eine ganze Reihe von Omikron-Patienten gesehen, die zuvor die Delta-Variante hatten, und sie werden Ihnen sagen, dass sie sich fast glücklich schätzen, dass sie beim zweiten Mal nur Omikron hatten, obwohl niemand Covid bekommen möchte.
Bei meinem ersten Omikron-Fall, einem jungen Mann, der in meine Praxis kam, dachte ich zunächst, er hätte sich nach der Arbeit im Freien zu lange in der Sonne aufgehalten.

Die Patienten kommen typischerweise mit Muskel- und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und etwas Müdigkeit. Und ihre Symptome scheinen sich nicht zu verschlimmern. Nach etwa fünf Tagen klingen sie ab, und das war's.
In dem Teil Südafrikas, in dem ich arbeite, wurden nicht viele Patienten mit Omikron ins Krankenhaus eingeliefert, und die meisten wurden zu Hause mit entzündungshemmenden Mitteln wie Ibuprofen und niedrigen Kortisondosen behandelt.

Man darf auch nicht vergessen, dass die meisten derjenigen, die sich hierzulande mit Omikron infizieren, nicht geimpft sind (nur 26 % der Südafrikaner sind vollständig geimpft). Das ist zwar kein Argument gegen eine Impfung - ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig das ist -, aber es ist beruhigend zu wissen, dass selbst ungeschützte Körper diese Variante viel leichter abwehren als Delta. Aus den aktuellen Daten geht hervor, dass die Mehrheit der in die Intensivstationen eingelieferten Fälle ungeimpfte Personen sind.

Im Vereinigten Königreich, wo die Durchimpfungsrate viel höher ist, gibt es sogar noch weniger Grund zur Sorge. Eine Auffrischungsimpfung von Pfizer/BioNTech, die nach einer Erstimpfung von Oxford/AstraZeneca oder Pfizer verabreicht wird, erhöht das Schutzniveau und bietet einen Schutz von 70-75 % gegen symptomatische Infektionen.
Bis heute haben etwa 23,5 Millionen Briten alle drei Impfungen erhalten, so dass es völlig übertrieben ist, von einem Plan C oder einer Sperre zu sprechen.

Ich bin in der Tat enttäuscht über solche reflexartigen Reaktionen. Sie haben nichts mit dem zu tun, was wir in südafrikanischen Arztpraxen erleben, wo die Menschen nicht einmal über Omikron sprechen. Wie ein Twitter-Nutzer kommentierte: "Covid ist zu einer britischen Neurose geworden".
Natürlich kann es sich Ihre Regierung nicht leisten, selbstgefällig zu sein. Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörde sind in England bisher zehn Menschen mit der Variante ins Krankenhaus eingeliefert worden, und es wird erwartet, dass Omikron in den nächsten 48 Stunden das vorherrschende Coronavirus in der Hauptstadt sein wird.

Milder
Bei einem gestrigen Besuch in einer Londoner Impfklinik wies Boris Johnson die Vorstellung zurück, es handele sich um "eine mildere Version des Virus", und teilte mit, dass mindestens eine Person nachweislich an Omikron gestorben ist.
Selbst ein Todesfall ist einer zu viel. Aber wird es noch viele weitere geben? Unsere Erfahrungen in Südafrika lassen das nicht vermuten.
Während die Zahl der Covid-19-Aufnahmen in mehr als der Hälfte unserer neun Provinzen stark ansteigt, nehmen die Todesfälle nicht so dramatisch zu, und auch die durchschnittliche Verweildauer ist nicht so lang."




Ärztin Coetzee, Bericht im Focus Online in Deutsch:
focus.de/gesundheit/coronavirus/aerztin-aus-suedafrika-aerztin-die-variante-entdeckte-wenn-wir-ueberreagieren-laufen-wir-gefahr-die-vorteile-von-omikron-zu-verpassen_id_24536158.html